Team Race - CALL K 01   

Regel 28.1        Absegeln der Bahn
Regel 44.2        Ein-Drehung- und Zwei-Drehungen-Strafe
Regel A5          Wertungen, die von der Wettfahrtleitung festgelegt werden
Regel D1.1(d)  Behinderung anderer Boote
Definition Zieldurchgang
Definition In der Wettfahrt

Frage 1
Was sind die Verpflichtungen für ein Boot nachdem es durchs Ziel gegangen ist?

Antwort 1
Ein Boot das durchs Ziel gegangen ist aber noch nicht klar von der Ziellinie ist, ist noch in der Wettfahrt. Es verletzt deshalb Regel D1.1(d), wenn es eine Handlung macht um ein Boot zu behindern, das noch nicht durchs Ziel gegangen ist.

Frage 2
Gibt es eine vorgeschriebene Seite der Ziellinie um eine Strafe zu vollenden?

Antwort 2

Nein. Das einzige Erfordernis ist, dass das Boot nachdem es seine Strafe vollendet hat, vollständig auf die Kursseite der Ziellinie segeln muss bevor sie die Ziellinie kreuzt um ins Ziel zu gehen. Siehe Diagramm.

Frage 3

Darf ein Boot, das eine Strafe ausführen muss um eine Zielbahnmarke herum segeln, wenn es seine Strafe ausführt?

Antwort 3

Ja. Keine Regel verbietet dies und sein Kurs ist immer noch in Einklang mit Regel 28.1 Es muss jedoch seine Strafe vollendet haben bevor es die Ziellinie erneut kreuzt um ins Ziel zu gehen.

Frage 4
Wenn ein Boot die Ziellinie erneut kreuzt bevor es seine Strafe vollendet hat, was sollten die Wettfahrtleitung und die Bahnschiedsrichter tun?

Antwort 4
Das Boot ist nicht in Übereinstimmung mit der Definition durchs Ziel gegangen und muss DNF gewertet werden. Die Wettfahrtleitung muss keinen Protest einreichen (siehe Regel A5).

Die Wettfahrtleitung sollte jedes Mal notieren, wenn ein Boot die Ziellinie kreuzt. Die Bahnschiedsrichter sollten beurteilen ob die Strafe vollendet wurde bevor es die Ziellinie kreuzte und dies der Wettfahrtleitung mitteilen.

Ein Boot hat eine Strafe vollendet, wenn es zuerst halst und dann einen Amwindkurs nach einer Wende erreicht oder wenn es zuerst wendet und dann das Großsegel sich nach der Halse auf der neuen Seite füllt.