Anhang E - Wettfahrtregeln für ferngesteuerte Boote

Wettfahrten ferngesteuerter Boote werden nach den Wettfahrtregeln Segeln mit den nachstehenden Änderungen gesegelt.

E1 Änderung der Definitionen, Begriffsbestimmungen und den Regeln von Teil 1, 2 und 7

E1.1 Definitionen
Ergänze zu Definition Interessierte Partei:
„aber nicht ein Teilnehmer, während er als Beobachter tätig ist.“

In der Definition „Zone“ ist der Abstand auf vier Rumpflängen geändert.

Füge eine neue Definition hinzu:
Manövrierunfähig

Ein Boot ist manövrierunfähig, wenn es einen Lauf nicht fortsetzen kann.

E1.2 Terminologie
Der Abschnitt Begriffsbestimmungen in der Einleitung ist so geändert dass:

(a) „Boot“ bedeutet Segelboot, das ferngesteuert ist und keine Mannschaft an Bord hat. In den Regeln des Teils 1 und Teil 5 sowie in Regel E6 und den Definitionen Partei und Protest, schließt jedoch der Begriff Boot auch den Teilnehmer ein, der es fernsteuert.

(b) Teilnehmer bedeutet die Person, die das Boot unter Verwendung von Funksignalen kontrolliert.

(c) In den Wettfahrtregeln - Segeln aber nicht in den Anhängen ist das Wort „Wettfahrt“ durch das Wort „Lauf “ zu ersetzen. In Anhang E besteht eine „Wettfahrt“ aus einem oder mehreren „Läufen“ und ist beendet, wenn der letzte Lauf innerhalb der Wettfahrt beendet ist.

E1.3 Regel der Teile 1, 2 und 7
(a) Regel 1.2 ist gestrichen.

(b) In Regel 20, müssen die Rufe und Antworten durch den Teilnehmer erfolgen, der das Boot kontrolliert.

(c) Regel 23 ist geändert in: „Wenn möglich, soll ein Boot einem Boot das manövrierunfähig ist ausweichen.“

(d) Regel 90.2(c) ist geändert in:
Änderung der Segelanweisungen können mündlich allen betroffenen Teilnehmer vor dem Ankündigungssignal der maßgeblichen Wettfahrt oder Lauf mitgeteilt werden. Falls angebracht müssen Änderungen schriftlich bestätigt werden.

E2 Zusätzliche Regeln während der Wettfahrt
Regel E2 gilt nur, wenn Boote in einer Wettfahrt sind

E2.1 Erfordernisse bei Zurufen
(a) Ein Zuruf muss so gemacht werden, dass man erwarten kann, dass der Teilnehmer, an den der Ruf gerichtet ist, ihn auch hören kann.
(b) Die einzelnen Ziffern der Segelnummer eines Bootes müssen gerufen werden; z.B. „Eins Fünf “ und nicht Fünfzehn.

E2.2 Ratschläge geben
Ein Teilnehmer darf keine taktischen oder strategischen Ratschläge an einen Teilnehmer geben, der ein Boot in einer Wettfahrt kontrolliert.

E2.3 Boot außer Funkkontrolle
Ein Teilnehmer, der die Funkkontrolle über sein Boot verliert, muss unverzüglich und wiederholt „(die Segelnummer des Bootes) außer Kontrolle“ rufen und das Boot muss aufgeben.

E2.4 Sendeantennen
Wenn eine Sendeantenne im ausgezogenen Zustand länger als 200 mm ist,
muss das Ende von Sendeantennen angemessen geschützt sein.

E2.5 Funkstörung
Das Senden von Funksignalen, die die Kontrolle anderer Boote stört, ist verboten.Ein Teilnehmer, der gegen diese Regel verstoßen hat, darf nicht an einer Wettfahrt teilnehmen, bis die Wettfahrtleitung es ihm erlaubt.

E3 Durchführung einer Wettfahrt

E3.1 Kontrollbereich
Die Segelanweisungen können einen Kontrollbereich festlegen; ist keiner festgelegt , gibt es keine Einschränkung. Teilnehmer müssen während sie ein Boot in einer Wettfahrt kontrollieren im Kontrollbereich bleiben außer kurz um ihr Boot in die Hand zu nehmen und wieder los zu lassen oder wieder einzusetzen.

E3.2 Einsetzbereich
Die Segelanweisungen können einen Einsetzbereich und wie er zu gebrauchen ist festlegen; wenn keiner festgelegt ist, gibt es keine Einschränkung.

E3.3 Bahntafel
Die Segelanweisungen können vorschreiben, dass die Bahn auf einer Tafel angezeigt wird. In diesem Fall muss die Tafel im oder in der Nähe des Kontrollbereichs sein.

E3.4 Starten und Zieldurchgang
(a) Regel 26 ist geändert in:
Beim Start eines Laufs sind in Ein-Minuten-Abständen das Ankündigungssignal, das Vorbereitungssignal und das Startsignal zu geben. Während der Minute vor dem Startsignal werden zusätzlich Schall oder mündliche Signale in Zehn-Sekunden-Abständen und während der letzten zehn Sekunden in Ein-Sekunden-Abständen gegeben. Bei jedem Signal gilt der Beginn des Schallsignals als Zeit.

(b) Die Start- und Ziellinien müssen zwischen den Bahnseiten von Start- und Ziel-Bahnmarken liegen.

E3.5 Einzelrückruf
Regel 29.1 ist geändert in:
Wenn beim Startsignal eines Bootes irgend ein Teil des Bootes auf der Bahnseite der Startlinie ist oder wenn das Boot Regel 30.1 unterliegt muss die Wettfahrtleitung unverzüglich, Rückruf (Segelnummern)‘ rufen und diesen Ruf in angemessener Form wiederholen.

E3.6 Allgemeiner Rückruf
Regel 29.2 ist geändert in:
Wenn die Wettfahrtleitung beim Startsignal Boote, die auf der Bahnseite der Startlinie sind oder für die Regel 30 gilt, nicht identifizieren kann oder wenn ein Fehler im Startverfahren vorgekommen ist, kann die Wettfahrtleitung rufen und in angemessener Form wiederholen ,Allgemeiner Rückruf ‘ und zwei laute Schallsignale geben.“ Das Ankündigungssignal für einen neuen Start wird normalerweise kurz danach gegeben werden.

E 3.7 Schwarze Flaggen Regel
Wenn die Wettfahrtleitung ein Boot informiert, dass es gegen Regel 30.3 verstoßen hat, muss das Boot unverzüglich das Wettfahrtgebiet verlassen.

E3.8 Andere Änderungen der Regeln von Teil 3
(a) Die Regel 30.2 und 33 sind gestrichen

(b) Alle Signale der Wettfahrtleitung müssen mündlich oder durch andere Schallsignale gemacht werden. Optische Signale sind nicht erforderlich, sofern nicht durch die Segelanweisungen gefordert.

(c) Bahnen dürfen nicht abgekürzt werden.

(d) Regel 32.1(b) ist geändert zu: „wegen schlechten Wetters oder Gewitters“.

E4 Regeln von Teil 4

E4.1 Gestrichene Regeln
Die Regeln 40, 43, 44.3, 45, 47, 48, 49, 50, 52 und 54 sind gestrichen

E4.2 Hilfe von außen
Regel 41 ist geändert in:
Ein Boot oder der Teilnehmer der es kontrolliert darf keine Hilfe von außen aus beliebiger Quelle erhalten, außer

(a) wenn der Teilnehmer krank, verletzt oder in Gefahr ist;

(b) wenn sein Rumpf, Rigg oder Anhänge mit einem anderen Boot verfangen ist, Hilfe durch den anderen Teilnehmer;

(c) Hilfe in Form von Informationen, die für alle Teilnehmer frei zugänglich sind.

E4.3 Annahme einer Strafe
Regel 44.1 ist geändert in:
Ein Boot kann eine Eine-Drehung-Strafe ausführen, wenn es in einer Wettfahrt möglicherweise bei einem Vorfall gegen eine oder mehrere Regeln des Teils 2 oder Regel 31 verstoßen hat. Jedoch,

(a) wenn ein Boot bei demselben Vorfall möglicherweise gegen eine Regel von Teil 2 und gegen Regel 31 verstoßen hat, muss es die Strafe für den Verstoß gegen Regel 31 nicht ausführen,

(b) wenn das Boot durch seinen Verstoß trotz Ausführen einer Strafe einen deutlichen Vorteil in dem Lauf oder der Wettfahrtserie erlangt hat, muss es eine weitere Ein-Drehung Strafe ausführen.

(c) wenn das Boot durch seinen Verstoß einen ernsthaften Schaden verursacht oder durch einen Verstoß gegen eine Regel von Teil 2 ein anderes Boot in die Situation gebracht hat, dass es manövrierunfähig war und aufgeben musste, muss seine Strafe die Aufgabe der Wettfahrt sein.

E4.4 Verantwortliche Person
Regel 46 ist geändert in:
„Die Person oder Organisation, die das Boot gemeldet hat, muss den Teilnehmer bestimmen. Siehe Regel 75.“

E5 Wettfahrten mit Beobachtern und Bahnschiedsrichtern

E5.1 Beobachter
(a) Die Wettfahrtleitung kann Wettfahrtbeobachter, die auch Teilnehmer sein können, einsetzen.

(b) Beobachter müssen die Segelnummern von Booten, die eine Bahnmarke oder ein anderes Boot berühren rufen und diesen Ruf in angemessener Form wiederholen.

(c) Am Ende eines Laufs müssen die Beobachter alle nicht gelösten Vorfälle und alle Fehler beim Absegeln der Bahn gemäß Regel 28 der Wettfahrtleitung berichten.

E5.2 Wettfahrten mit Bahnschiedsrichtern
Bei Wettfahrten mit Bahnschiedsrichtern muss das Addendum Q der International Radio Sailing Association gelten. Wenn Wettfahrten mit Bahnschiedsrichtern stattfinden muss das durch die Segelanweisungen oder mündlich vor dem Ankündigungssignal festgelegt werden.
Beachte: Das Addendum ist auf der Webseite radiosailing.org erhältlich

E5.3 Regeln für Beobachter und Bahnschiedsrichter
Beobachter und Bahnschiedsrichter müssen sich im Kontrollbereich aufhalten. Sie dürfen keine Hilfsmittel oder Geräte verwenden, die ihnen gegenüber den Teilnehmern einen Beobachtungsvorteil verschaffen.

E6 Proteste und Anträge auf Wiedergutmachung

E6.1 Recht zu Protestieren
Regel 60.1 ist geändert in:
Ein Boot darf
(a) gegen ein anderes Boot protestieren, aber nicht wegen eines angeblichen Verstoßes einer Regel von Teil 2, 3 oder 4, außer es war in diesem Lauf zum Segeln eingeteilt.
(b) Wiedergutmachung beantragen
Jedoch darf ein Teilnehmer nicht wegen eines angeblichen Verstoßes gegen die Regel E2 oder E3.7 protestieren.

E6.2 Protest wegen des Regelverstoßes eines Teilnehmers
Wenn die Wettfahrtleitung oder das Schiedsgericht in Erfahrung bringt, dass ein Teilnehmer eventuell einen Regelverstoß begangen hat, kann es gegen das Boot, das durch den Teilnehmer kontrolliert wird, protestieren.

E6.3 Benachrichtigen des Protestgegners
Regel 61.1a ist geändert in:
Ein Boot, das protestieren will, muss das andere Boot bei der ersten zumutbaren Gelegenheit informieren. Betrifft der Protest einen Vorfall im Wettfahrtgebiet, in den das Boot verwickelt war oder den es gesehen hat, muss es zweimal rufen „(die eigene Segelnummer) Protest (die Segelnummer des anderen Bootes.

E6.4 Benachrichtigung der Wettfahrtleitung
Ein Boot, das protestieren oder einen Antrag auf Wiedergutmachung bezüglich eines Vorfall im Wettfahrtgebiet stellen will, muss den Wettfahrtleiter so bald wie vernünftigerweise möglich unterrichten nachdem es durchs Ziel gegangen ist oder aufgegeben hat.

E6.5 Protestfrist
Ein Protest, ein Antrag auf Wiedergutmachung oder ein Antrag auf Wiedereröffnung muss dem Wettfahrtleiter nicht später als zehn Minuten abgegeben werden nachdem das letzte Boot den Lauf beendet hat oder nach dem entsprechenden Vorfall, je nachdem was später ist.

E6.6 Wiedergutmachung
Füge zu Regel 62.1 ist hinzu:

(e) eine durch die Wettfahrtleitung anerkannte Funkstörung von außen, oder

(f) manövrierunfähig werden und folgender Aufgabe auf Grund einer Handlung eines Bootes, das gegen eine Regel des Teils 2 verstieß, oder eines nicht in einer Wettfahrt befindlichen Fahrzeugs, das sich freihalten musste.

E6.7 Recht auf Anwesenheit
In Regel 63.3(a) ist „die Vertreter des Bootes an Bord gewesen sein“ in „die Vertreter jedes Bootes die Teilnehmer sein, die es kontrolliert haben“ geändert.

E6.8 Beweisaufnahme und Ermittlung des Sachverhalts
Füge zu Regel 63.6 hinzu:
Wenn ein Protest einen behaupteten Verstoß gegen eine Regel der Teile 2, 3 und 4 betrifft muss jeglicher Zeuge zum Zeitpunkt des Vorfalls innerhalb des Kontrollbereichs gewesen sein. Wenn der Zeuge ein Teilnehmer war, der nicht als Beobachter handelte, muss er ebenfalls für den Lauf eingeteilt gewesen sein.

E6.9 Entscheidungen bei Wiedergutmachung
Füge zu Regel 64.2 hinzu:
Wenn ein Boot, dem Wiedergutmachung gewährt wird, weil es beschädigt wurde, muss die Wiedergutmachung eine angemessene Frist, aber nicht mehr als 30 Minuten beinhalten, um Reparaturen vor dem nächsten Lauf zu ermöglichen.“

E7 Strafen
Ermittelt ein Schiedsgericht, dass ein Boot, dass Partei einer Protestverhandlung war gegen eine Regel, die nicht eine Regel von Teil 2, 3 oder 4 ist, verstoßen hat, muss es entweder

(a) das Boot disqualifizieren oder ihm eine Anzahl von Punkten (einschließlich Null oder Teile von ganzen Punkten) zu seiner Wertung addieren. Die Strafe soll wenn möglich für den Lauf oder die Wettfahrt gelten, in der der Regelverstoß erfolgte, anderenfalls soll er für den Lauf oder die Wettfahrt des Bootes gelten, der dem Regelverstoß am nächsten ist. Wenn Punkte addiert werden, dürfen die Punkte der anderen Boote nicht geändert werden; oder

(b) es verpflichten, in seinem nächsten Lauf, der gestartet und nicht hinterher zurückgerufen oder abgebrochen wird, so bald wie möglich nach dem Startsignal eine oder mehrere Ein-Drehung-Strafen auszuführen.

Wenn das Boot jedoch gegen eine Regel von Anhang G oder Regel E8 verstoßen hat, muss das Schiedsgericht gemäß Regel G4 handeln.

E8 Änderungen zu Anhang G – Kennzeichnung auf Segeln

(a) Der erste Abschnitt von Regel G1.1 ist geändert in:
Jedes Boot einer durch die International Radio Sailing Association verwalteten Klasse muss eine Segelnummer auf beiden Seiten jedes Segels führen. Klassenzeichen und Nationalitätsbuchstaben müssen auf den Großsegeln angebracht sein., wie in den Regeln G1.1(a), G1.1(b), E8(d) und E8(e) festgelegt.

(b) Regel G1.1(c) ist geändert in:
(1) Eine Segelnummer, die aus den beiden letzten Ziffern der Registriernummer des Bootes bestehen muss oder die persönliche Nummer des Teilnehmers oder Eigentümers ist, die ihm von der für die Vergabe zuständigen Stelle zuerkannt wurde.

(2) Falls möglich muss vor der Segelnummer Platz für eine vorgestellte Zusatzziffer sein.

(3) Wenn die Segelnummer zwischen „00“ und „09“ liegt, muss die erste „0“ weggelassen werden und die zweite Ziffer so positioniert werden, dass Platz sowohl für eine vorangestellte Ziffer als auch für eine nachgestellte Ziffer bleibt.

(4) „0“ darf nicht als vorgestellte Ziffer verwendet werden.

(5) Bestehen Konflikte zwischen Segelnummern oder eine Segelnummer kann falsch gelesen werden, kann die Wettfahrtleitung fordern, dass die Segelnummern von einem oder mehreren Booten zu einer anderen Nummer geändert wird.

(6) Jede geänderte Segelnummer wird die Segelnummer für die Veranstaltung.

(c) Der Satz nach Regel G1.1(c) ist gestrichen.

(d) Regel G1.2(b) ist geändert in:
Die Höhe der Schriftzeichen und der Abstand zwischen ihnen auf der pergleichen und der entgegengesetzten Seite des Segels müssen wie folgt sein:

 

Minimum

Maximum

Klassenzeichen:
Außer bei Positionierung Rücken an Rücken beträgt die kürzeste Distanz zwischen den Zeichen auf entgegengesetzten Seiten des Segels

 

20 mm

 

_

Segelnummern:
Höhe der Schriftzeichen

Kleinster Abstand zwischen benachbarten Schriftzeichen auf der gleichen Seite des Segels

Kleinster Abstand zwischen Segelnummern auf entgegengesetzten Seiten des Segels und zwischen Segelnummern und anderen Kennzeichen

100 mm

20 mm

 

60 mm

110 mm

30 mm

 

-

Nationalitätsbuchstaben:
Höhe der Schriftzeichen

Kleinster Abstand zwischen benachbarten Schriftzeichen auf der gleichen Seite des Segels

Kleinster Abstand zwischen Nationalitätsbuchstaben auf entgegengesetzten Seiten des Segels


60 mm

13 mm


40 mm


70 mm

23 mm


-

(e) Regel G1.3 ist geändert in:
(1) Klassenzeichen können Rücken an Rücken auf entgegengesetzten Seiten des Segels angebracht werden, wenn sie beim Aufeinanderlegen identisch sind. Ist das nicht der Fall, müssen Klassenzeichen, Segelnummern und Nationalitätsbuchstaben unterschiedlich hoch angebracht sein, an Steuerbord höher als an Backbord.

(2) Auf einem Großsegel müssen die Segelnummern über den Nationalitätsbuchstaben und unter den Klassenzeichen angebracht sein.

(3) Segelnummern müssen auf einem Großsegel oberhalb einer Linie angebracht sein, die senkrecht zum Vorliek durch den Viertelpunkt des Achterlieks verläuft.

(f) Wo die Größe eines Segels es nicht zulässt, Regel E8(b) zu genügen, die minimalen Abmessungen nach Regel E8(d) oder die Positionierungsforderungen nach Regel E8(e)(3) einzuhalten, sind Ausnahmen in der folgenden Prioritäts-Reihenfolge zugelassen:

(1) Weglassen der Nationalitätsbuchstaben;

(2) Anbringung der Segelnummern des Großsegels unterhalb der Linie senkrecht zum Vorliek durch den Viertelpunkt des Achterlieks;

(3) Verringerung des kleinsten Abstandes zwischen den Segelnummern auf entgegengesetzten Seiten des Segels, wenn der kleinste Abstand nicht kleiner als 20 mm ist.

(4) Verringerung der Höhe der Segelnummern.