Anhang G – Kennzeichnung auf Segeln
Siehe Regel 77
G1 Boote Internationaler Klassen der ISAF
G1.1 KENNZEICHNUNG
Jedes Boot einer Internationalen Klasse oder Anerkannten Klasse der ISAF muss in seinem Großsegel und, wie in Regel G1.3 (d) und (e) nur für Buchstaben und Zahlen vorgesehen, in seinem Spinnaker und Vorsegel führen:
(a) das Klassenzeichen seiner Klasse,
(b) die Nationalitätsbuchstaben, die seinen Nationalen Verband gem. der nachstehenden Auflistung kennzeichnen, bei allen internationalen Veranstaltungen, außer wenn die Boote für alle Teilnehmer zur Verfügung gestellt werden. Internationale Veranstaltungen im Sinne dieser Regel sind Veranstaltungen der ISAF, Welt- und Kontinental-Meisterschaften und Veranstaltungen, die in ihrer Ausschreibung und den Segelanweisungen als internationale Veranstaltungen beschrieben sind;
(c) eine Segelnummer aus nicht mehr als vier Ziffern, die ihm von seinem Nationalen Verband oder - falls die Klassenvorschriften dies vorschreiben - durch seine internationale Klassenvereinigung zugeteilt ist. Die Beschränkung auf vier Ziffern gilt nicht für Klassen, deren Mitgliedschaft bei oder Anerkennung durch die ISAF vor dem 1. April 1997 in Kraft trat. Alternativ, falls die Klassenvorschriften dies gestatten, kann die für die Vergabe zuständige Stelle einem Eigner eine persönliche Segelnummer zuteilen, die dann auf allen ihm gehörenden Booten der betreffenden Klasse geführt wird.
Vor dem 31. März 1999 vermessene Segel müssen der Regel G1.1 oder den Regeln, die zum Zeitpunkt der Vermessung gültig waren, entsprechen.
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Kenn-zeichen: |
Land |
Kenn-zeichen: |
Land |
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ALG |
Algerien |
KAZ |
Kasachstan |
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AHO |
Niederländische Antillen |
KEN |
Kenia |
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AND |
Andorra |
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ANG |
Angola |
KOR |
Südkorea |
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ANT |
Antigua |
KUW |
Kuwait |
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ARG |
Argentinien |
LAT |
Lettland |
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ASA |
Amerikanisch Samoa |
LBA |
Libyen |
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AUS |
Australien |
LCA |
St. Lucia |
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AUT |
Österreich |
LIB |
Libanon |
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AZE |
Aserbaidschan |
LIE |
Liechtenstein |
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BAH |
Bahamas |
LTU |
Litauen |
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BAR |
Barbados |
LUX |
Luxemburg |
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BEL |
Belgien |
MAR |
Marokko |
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BER |
Bermudas |
MAS |
Malaysia |
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BLR |
Weißrußland |
MDA |
Moldawien |
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BRA |
Brasilien |
MEX |
Mexiko |
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MKD |
Mazedonien |
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BRN |
Bahrain |
MLT |
Malta |
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MON |
Monaco |
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BUL |
Bulgarien |
MRI |
Mauritius |
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CAN |
Kanada |
MYA |
Myanmar |
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CAY |
Kaiman-Inseln |
NAM |
Namibia |
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CHI |
Chile |
NED |
Niederlande |
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CHN |
China |
NGR |
Nigeria |
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COK |
Cook-Inseln |
NOR |
Norwegen |
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COL |
Kolumbien |
NZL |
Neuseeland |
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CRO |
Kroatien |
PAK |
Pakistan |
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CUB |
Kuba |
PAR |
Paraguay |
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CYP |
Zypern |
PER |
Peru |
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CZE |
Tschechische Republik |
PHI |
Philippinen |
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DEN |
Dänemark |
PNG |
Papua-Neuguinea |
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DOM |
Dominikanische Republik |
POL |
Polen |
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ECU |
Ecuador |
POR |
Portugal |
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EGY |
Ägypten |
PUR |
Puerto-Rico |
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ESA |
El Salvador |
QAT |
Katar |
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ESP |
Spanien |
ROM |
Rumänien |
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RSA |
Südafrika |
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EST |
Estland |
RUS |
Russland |
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FIJ |
Fidschi |
SAM |
Samoa |
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FIN |
Finnland |
SEY |
Seychellen |
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FRA |
Frankreich |
SIN |
Singapur |
|
FSM |
Mikronesien |
SLO |
Slowenien |
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SMR |
San Marino |
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SOL |
Salomonen |
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GBR |
Großbritannien |
SRI |
Sri-Lanka |
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GER |
Deutschland |
SUI |
Schweiz |
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GRE |
Griechenland |
SVK |
Slowakische Republik |
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GRN |
Grenada |
SWE |
Schweden |
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GUA |
Guatemala |
TAH |
Tahiti |
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GUM |
Guam |
THA |
Thailand |
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HKG |
Hong-Kong |
TPE |
Taiwan |
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HUN |
Ungarn |
TRI |
Trinidad-Tobago |
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INA |
Indonesien |
TUN |
Tunesien |
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IND |
Indien |
TUR |
Türkei |
|
IRL |
Irland |
UAE |
Vereinigte Arabische Emirate |
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ISL |
Island |
UKR |
Ukraine |
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ISR |
Israel |
URU |
Uruguay |
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USA |
Vereinigte Staaten von Amerika |
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ITA |
Italien |
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IVB |
Britische Jungferninseln |
VEN |
Venezuela |
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JAM |
Jamaika |
YUG |
Jugoslawien |
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JPN |
Japan |
ZIM |
Simbabwe |
G1.2 SPEZIFIKATIONEN
(a) Nationalitätsbuchstaben und Segelnummern müssen aus Großbuchstaben und arabischen Ziffern bestehen, gut lesbar und von der gleichen Farbe sein.
Kommerziell erhältliche Schriftzeichen, die die gleiche oder bessere Lesbarkeit als HELVETICA ergeben, sind erlaubt.
(b) Die Höhe der Schriftzeichen und der minimale Abstand zwischen benachbarten Schriftzeichen auf der gleichen und der entgegengesetzten Seite des Segels muss in folgendem Verhältnis zur LüA des Bootes stehen:
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Länge über alles
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Minimale Höhe
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minimaler Abstand zwischen Nummern und Buchstaben oder Segelliek |
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unter 3,5 m
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230 mm
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45 mm
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3,5 m - 8,5 m
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300 mm
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60 mm
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8,5 m - 11 m
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375 mm
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75 mm
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über 11 m
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450 mm
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90 mm
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G1.3 ANBRINGUNG
Klassenzeichen, Nationalitätsbuchstaben und Segelnummern müssen wie folgt angebracht sein:
(a) Außer wie in Regel G1.3(d) und G1.3(e) vorgesehen, sind Klassenzeichen, Nationalitätsbuchstaben und Segelnummern möglichst vollständig oberhalb eines Kreisbogens anzubringen, dessen Mittelpunkt der Kopf ist und dessen Radius 60% der Länge des Achterlieks beträgt. Sie müssen auf beiden Seiten des Segels in unterschiedlicher Höhe angebracht sein, an Steuerbord höher als an Backbord.
(b) Die Klassenzeichen müssen oberhalb der Nationalitätsbuchstaben angebracht sein. Wenn die Klassenzeichen beim Aufeinanderlegen Rücken an Rücken identisch sind, dürfen sie so angebracht werden.
(c ) Nationalitätsbuchstaben sind oberhalb der Segelnummern anzubringen.
(d) Die Nationalitätsbuchstaben und Segelnummern müssen auf der Vorderseite eines Spinnakers und können auch auf beiden Seiten angebracht werden. Sie müssen vollständig unterhalb eines Kreisbogens angebracht sein, dessen Mittelpunkt der Kopf des Spinnakers ist und dessen Radius 40 % der Länge vom Kopf zur Mitte des Unterlieks beträgt. Sie sollten sich ferner nach Möglichkeit vollständig oberhalb eines Kreisbogens befinden, dessen Radius 60 % der Länge vom Kopf zur Mitte des Unterlieks beträgt.
(e) Die Nationalitätsbuchstaben und Segelnummern müssen auf beiden Seiten eines Vorsegels angebracht werden, dessen Schothorn sich um 30 % oder mehr der Unterliekslänge des Großsegels hinter den Mast ziehen lässt. Sie müssen ganz unterhalb eines Kreisbogens angebracht sein, dessen Mittelpunkt der Kopf ist und dessen Radius die halbe Länge des Vorlieks beträgt, und möglichst ganz oberhalb eines Kreisbogens, dessen Radius 75 % der Länge des Vorlieks beträgt.
G2 Andere Boote
Andere Boote müssen den Vorschriften ihres Nationalen Verbandes oder ihrer Klasse bezüglich Zuteilung, Führung und Größe der Klassenzeichen, Buchstaben und Ziffern entsprechen. Diese Vorschriften müssen, wenn möglich, mit den obigen Forderungen übereinstimmen.
G3 Gecharterte oder geliehene Boote
Enthält die Ausschreibung der Wettfahrt oder die Segelanweisungen eine entsprechende Vorschrift, darf ein für eine Veranstaltung gechartertes oder geliehenes Boot Nationalitätsbuchstaben oder Segelnummern führen, die den Klassenvorschriften nicht entsprechen.
G4 Verwarnungen und Strafen
Ermittelt ein Schiedsgericht, dass ein Boot eine Regel dieses Anhangs verletzt hat, muss es entweder das Boot verwarnen und ihm Zeit geben, der Regel zu entsprechen, oder es bestrafen.
G5 Änderungen durch die Klassenregeln
Klassen der ISAF können Regeln dieses Anhangs ändern, wenn die ISAF vorher die Änderungen gebilligt hat.